Mittwoch, 5. März 2014

erster Schritt, doch schon Zweifel?

Wenn man allein ist und nicht weiß was man tun kann, fängt man an nachzudenken. Man sitzt einfach da, starrt ins Leere und denkt nach. So erging es mir gerade. Ich sitze auf dem Sofa und frage mich was du gerade tust. Ich frage mich, ob es die richtige Entscheidung war, ob ich den richtigen Weg gegangen bin. Ob du mit mir gehen wirst und wenn ja, wann? Heute war eigentlich ein normaler Mittwoch wie jeder andere auch, doch für mich hatte er Bedeutung. Ich habe einen Schritt gewagt vor dem ich lange gezögert hatte. Ich habe meine Sachen gepackt und bin in der früh in mein neues Zuhause gezogen. Ohne dich. Wieso ich diese spontane aber doch lang geplante Entscheidung getroffen habe? ich will das es endlich besser wird! 1,5 Jahre war ich dauerhaft bei dir, es war so schön dich jeden Tag bei mir gehabt zu haben. Doch du weißt, es gibt nichts auf der Welt was perfekt ist. Da findet man einen Menschen der einfach genau das hat was man unter einem Traummann versteht, doch wenn es perfekt scheint, ist immer irgendetwas. Eigentlich weißt du warum ich gegangen bin. Du weißt, ich wollte das schon lang. Meine Gedanken kreisen nur um dich und unsere gemeinsamme Zukunft. Ich habe Angst davor, denn ich weiß nicht für was du dich entscheiden wirst. Doch, wer nicht wagt - der nicht gewinnt? Wenn man will das es besser wird, muss man etwas tun. So wie ich den ersten Schritt dafür getan habe. Und ich hoffe das ich die nächsten Schritte gemeinsam mit dir gehen kann. 1,5 Jahre war ich nur bei dir, wegen dir. Wegen nichts und niemanden anderen. Und ich musste immer mit ansehen wie schlecht es dir geht. Mir ging es letztlich nicht um mein eigenes Wohl, sondern um deins. Mir geht es schlecht, wenn es dir schlecht geht, verstehst du? Ich kann nicht mit ansehen wie du dich behandeln lässt. Und es tut mir so unendlich leid das du wegen mir so oft Stress bekamst. Du weißt, das ist das letzte was ich will. Ich will das du bei mir bist und wir zusammen einen Neustart machen. Nur du und ich, niemand anderes. Es tut mir in der Seele weh das ich einfach gegangen bin ohne dich mitzunehmen. Doch, ich weiß nicht, ob du überhaupt mitkommen würdest. Wenn ich dir meine Hand reiche, würdest du sie nehmen? Würdest du für uns alles hinter dir lassen? Ich würde einfach alles für dich tun. Meinst du, ich wäre sonst so lange bei dir geblieben? Ich brauch' dich mehr als alles andere auf der Welt. Und desswegen sitzt ich hier allein und Tränen kullern über meine Wangen. Dieser Schritt, er ist schon so lange geplant und jetzt beginne ich zu zweifeln ob das heute das richtige war. Und warum? weil ich Angst davor habe hier irgendwann alleine zu sitzen, denn so war es nicht geplant. Ich wollte mit dir eine neue Zukunft aufbauen und will es immer noch. Doch was ist, wenn du dich selber daran hinderst? Geht dann alles schief? Wie soll ich denn ohne dich schlafen können, ich habe es heute schon versucht und es geht nicht. Wie oft würden wir uns sehen? Wie viel Zeit bleibt uns? Ich habe einfach Panik das wir uns auseinander leben wenn du nicht bei mir bist. Es ist für mich unvorstellbar dich nicht jeden Tag zu sehen, was ich jetzt über 1,5 Jahre immer konnte. was wird aus uns? das ist diese große Frage die im Raum steht. Du weißt, ich stehe in jeder Situation hinter dir und würde alles für dich geben & aufgeben. Du bist mein Ein & Alles. Seit bald 2,5 Jahren. Was soll ich bloß ohne dich tun? eigentlich will ich darüber nicht nachdenken, doch ich kann nicht anders. Es ist ein schreckliches Gefühl, diese Ungewissheit. Und so wein ich mich seit sehr langer Zeit mal wieder in den Schlaf, in der Hoffnung das in nächster Zeit alles besser wird. Ich will doch nur das Beste für uns. Ich will, das wir endlich in Frieden leben können ohne das jemand dazwischen funkt oder macht das es dir scheiße geht. Man sollte keinen Menschen zu einer Entscheidung zwingen und so werde ich warten.

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